ISLANDPFERDE-REITER
BREMEN-SCHWANEWEDE E.V.

     
 
     
       

 

ERFOLGREICHE MANNSCHAFT DES IPR-BREMEN-SCHWANEWEDE AUF DEM BOCKHOLTS-HOFF
      Nachdem wir Anfang des Jahres unser Vereinsprogramm für die Reitsaison 2004 versendet hatten, indem ich unsere Mitglieder aufforderte Teilnehmer an der Mannschaftswertung bei der LV Meisterschaft zu werden, standen schon sehr schnell 6 Reiterinnen fest.
       
Ganz besonders freute mich die Anfrage zweier Reiterinnen aus dem Bremer Süden. Monika Ellmers und Inga Kraps, die ich nicht einmal persönlich kannte. Da ich mich sonst immer über müde und sehr schleppende Begeisterungen für unsere Vereinsaktivitäten beklage, hat mich dieses im besonderen Maße gefreut!

Vom 07.-09.Mai 2004 war es dann soweit: Auf zur Landesverbandsmeisterschaft Hannover - Bremen im Rahmen des OSI Bockholts-Hoff in Lünzen..
Für unseren Verein sollten Ronja Gronemeyer (KM), Freya Stolper (Jugend), Inga Kraps (Junioren), Monika Ellmers (Sport C), Renate Bannach-Grohl (FA) und Kerstin Hermann
(Sport B) an den Start gehen.

Das Wetter spielte leider nur wenig mit. Es war recht kühl und vor allen Dingen feucht, was sich auf die Motivation der Reiter aber gar nicht nachteilig auswirkte.

Der Freitag hatte es gleich in sich:
Erste Prüfung war die Tölt 1.5 in der Freizeitklasse um 7.00 Uhr morgens. Diese Uhrzeit machte es der ursprünglichen Reiterin unmöglich zu starten. Kurzfristig sprang für diesen Mannschaftsausfall Lina Gronemeyer (Führzügelklasse) ein.

Für einige unserer Reiterinnen war es das Turnier der Premieren: Freya zum ersten Mal in der Jugendklasse, Lina zum ersten Mal auf einem Turnier überhaupt, Monika zum ersten Mal mit Glaesir auf einem Turnier und Kerstin, zwar Turnierprofi und eingespieltes Team mit Flaumur, zum ersten Mal eine Kür.

Monika, Inga, Freya und Kerstin traten im Laufe des Freitags zu Viergang, Tölt und Geschicklichkeit an. Die Organisation und der Zeitplan des Turniers ließen insgesamt sehr zu wünschen übrig. So musste Freya aus der Geschicklichkeit gleich in die Ovalbahn, obwohl man ihr zuvor versichert hatte, dass sie aufgrund einer Verzögerung im Ablauf, mehr als 30 min Zeit haben sollte. Unerschüttert meisterte Freya jedoch ihre Prüfung. Bislang sehr erfolgreich in der Kinderklasse, startete sie nun zum ersten Mal bei den Jugendlichen.
Ronja absolvierte die kleine Reiterprüfung und nahm dafür eine Schleife für den 5. Platz mit nach Hause !

Samstags startete Monika mit ihrem erst 6 jährigen Pferd im Viergang. Nach den ersten Aufgabenteilen waren wir Zuschauer uns sicher: das reicht locker für's Finale. Dann kam der Galopp - leider Außengalopp - und ihr stürmischer Wallach ließ sich nicht überreden links zu galoppieren. Schade! Wir haben wirklich alle mitgelitten!

Mittags war es dann für unsere Jüngste soweit. Lina startete mit Nökkvi und "a star was born". Eine 6,0 in der Führzügelklasse! Damit war sie Landesverbandsmeisterin und musste viele, viele Hände schütteln.

Ronja war ebenfalls im Viergang, Kinderklasse, am Start und belegte den 6. Platz.

Das Ergebnis der Gehorsam Kür, ebenfalls am Samstag, ließ uns sehr lange im Ungewissen.
Kerstin ritt zum ersten Mal eine Gehorsam Kür. Zu absolut passender Musik (Liam O´Connor) wurde den Zuschauern ein sehr harmonisches Pferd-Reiter-Paar geboten." Jaja, so müsste man dass auch können" war von einigen Zuschauern zu vernehmen. Auch die Richter haben das so gesehen. Es gab eine 7,3 und damit eine goldene Schleife für Kerstin und Flaumur. Diese spektakuläre Note reichte dann auch mit Abstand für den Titel "Landesverbandsmeisterin".
Besonders zu erwähnen ist sicherlich die Tatsache das Flaumur 16 Jahre ist und Kerstin bereits seit 11 Jahren sehr erfolgreich durch die Turniersaison bringt. Wahrscheinlich ist längst kein Platz mehr im Haus für die zahlreichen Schleifen und Pokale. Wenn man bedenkt, wie viele Reiter jedes Jahr mit neuen Pferden zum Turnier kommen, ist es doch bemerkenswert, dass es auch "treue" Paarungen gibt, die nicht nur über lange Jahre erfolgreich sind, sondern sich in ihren Anforderungen auch noch steigern können!

Für die Mannschaftswertung reichten die errittenen Punkte für den 5. Platz, so dass die Reiter alle stolz und zufrieden nach Hause gefahren sind.

Im straffen Zeitplan waren keine Pausen vorgesehen, nichtsdestotrotz sind alle Mannschaftsreiter meinem Aufruf gefolgt und haben sich Samstag mittags (ohne Regen !) zu einem kleinen Imbiss getroffen. Durch die fast nebeneinander aufgebauten Paddocks konnten die Reiterinnen lockeren Kontakt halten. Sich gegenseitig Mut machen, Trost spenden für "Pannen", Tipps geben und sich beglückwünschen für tolle Leistungen; das alles hat sicherlich zu einem spürbaren Teamgeist geführt. Ich bin der Meinung, dass das eine gelungene Wertungsart ist: jeder reitet für sich, in Prüfungen die er selber bestimmt, aber trotzdem für "das Team".

Ein dickes Dankeschön an alle Reiterinnen. Das habt ihr toll gemacht!

Daniela Koop -Sportwartin-